laurentiuspilgern

Pilgern zwischen den Laurentiuskirchen Usingen und der Laurentiuskirche Arnoldshain

Tod und Leben

Kreuz und Osterkerze„Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“

Joh 11,25f.

Wir wissen nicht, zu welcher Jahreszeit Sie unterwegs sind auf dem Laurentiusweg. Sprießen gerade die ersten Blätter und ihr frisches Grün lässt erahnen, dass der Frühling beginnt? Oder stehen die Bäume in voller Blüte und der Sommer bringt die Natur zur vollen Entfaltung? Oder ist gerade Herbst und die Ernte wird eingefahren, die Blätter fallen von den Bäumen und die Natur bereitet sich auf den Winter vor? Schneebedeckte Wege machen Ihre Spuren auf dem Weg sichtbar?

Die Natur ist ein gutes Bild auch für unser eigenes Leben. Klein hat es begonnen mit unserer Geburt. Im Laufe der Zeit sind wir nicht nur sichtbar nach außen gewachsen. Vieles ist auch in uns und durch uns gewachsen und kann sich noch entfalten. Und am Ende steht die Vergänglichkeit, der Tod ist unumgänglich. Und danach?

Als Christen dürfen wir hoffen, dass der Tod nicht das Ende ist. Da ist einer, der von sich sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben!“ (Joh 11,25) Die Auferstehung Jesu Christi ist Grund zur Hoffnung – auch für uns. Das Licht von Ostern ist heller als der Tod. So kann das Kreuz in einem anderen Licht erscheinen.

(MK)

Impulsfragen:

Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, die Natur besonders in den Blick zu nehmen.

Welche Spuren von Leben kann ich entdecken?

Und hinterlässt auch der Tod seine Spuren?

Gibt es vielleicht auch Zeichen für neu aufbrechendes Leben?

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